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Freelancer-Plattformgebühren von 20–25 %: Was bedeutet das für Ihr Entwicklungsbudget? 1/4

Freelancer-Plattformgebühren von 20–25 %: Was bedeutet das für Ihr Entwicklungsbudget? 1/4

Ein Projekt für 10.000 € – wie viel davon kommt beim Entwickler an?

Haben Sie schon einmal über eine Freelancer-Vermittlungsplattform ein Entwicklungsprojekt in Auftrag gegeben? Als Auftraggeber zahlen Sie klar und deutlich 10.000 € – doch was beim Entwickler tatsächlich ankommt, kann deutlich weniger sein. Irgendwo dazwischen versickert Geld.

Heute erklären wir ehrlich und verständlich, wie die Gebührenstrukturen von Freelancer-Plattformen die tatsächliche Entwicklungsqualität beeinflussen.


Warum brauchten wir Vermittlungsplattformen überhaupt?

Die Entstehung von Freelancer-Plattformen hatte gute Gründe. Auftraggeber hatten Schwierigkeiten, vertrauenswürdige Entwickler zu finden, und Entwickler kämpften darum, stabile Projekte zu bekommen. Plattformen übernahmen die Vermittlung, schlichteten Vertragsstreitigkeiten und garantierten sichere Zahlungsabwicklung.

In den Anfangsjahren waren die Gebühren noch moderat – etwa 5 bis 10 % – und viele empfanden das als fair: „Für den Komfort, den die Plattform bietet, ist das absolut vertretbar." Auftraggeber, Entwickler und Plattform kamen alle auf ihre Kosten.


Was passiert, wenn die Gebühren auf 20–25 % steigen?

Das Problem begann, als die Plattformen mit ihrem Wachstum die Gebühren schrittweise anhoben. Heute verlangen viele der führenden Freelancer-Plattformen im In- und Ausland Gebühren von 20 bis 25 %. Auf den ersten Blick klingt das nach „weniger als einem Viertel" – doch rechnet man genauer nach, sieht die Sache anders aus.

Ein Beispiel:

Ein Auftraggeber stellt ein Projekt im Wert von 10.000 € auf der Plattform ein. Die Plattform behält **25 %** als Gebühr ein – der Entwickler erhält 7.500 €.

Der Auftraggeber hat eindeutig 10.000 € bezahlt. Doch das Budget, das tatsächlich in die Entwicklung fließt, beträgt nur 7.500 €. 2.500 € verschwinden als Plattformgebühr.


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Dazu noch: Vorabeinbehalt ohne Rückerstattung

Die Gebührenhöhe ist nicht das einzige Problem. Einige Vermittlungsplattformen ziehen ihre Gebühr sofort beim Eingang der Anzahlung ab – und zwar auf Basis des gesamten Vertragsbetrags, unabhängig davon, wie viel Arbeit bereits geleistet wurde. Das Projekt hat gerade erst begonnen, doch die Gebühr ist bereits vollständig festgeschrieben.

Manche Plattformen verlangen zudem, dass Sie eine Klausel unterzeichnen, wonach diese Gebühr auch bei einer Kündigung oder einem Abbruch des Vertrags in keinem Fall erstattet wird. Egal was zwischen Auftraggeber und Entwickler passiert – was die Plattform einmal einbehalten hat, kommt nicht zurück.

Im Konfliktfall steht die Plattform damit auf der sichersten Seite, während das Risiko vollständig bei Auftraggeber und Entwickler verbleibt. Besonders bei größeren Projekten sollten Sie diese Klausel unbedingt prüfen, bevor Sie den Vertrag unterzeichnen.

계약이 중단돼도 이미 선취된 플랫폼 수수료가 잠긴 금고에 남는 구조

Wie erleben das die Entwickler?

Auch für Entwickler ist das keine angenehme Situation. Sie investieren vier bis sechs Wochen Arbeit in ein Projekt – und erhalten am Ende deutlich weniger, als im Vertrag steht.

Wiederholt sich das, reagieren Entwickler erfahrungsgemäß auf zwei Arten:

Für den Auftraggeber ist beides ein Verlust: entweder mehr zahlen oder für dasselbe Geld weniger Qualität erhalten.


Warum Auftraggeber wirklich draufzahlen

Viele Auftraggeber gehen davon aus: „Ich habe 10.000 € bezahlt, also steht mir auch ein Ergebnis im Wert von 10.000 € zu." Eine vollkommen berechtigte Erwartung – die Realität sieht jedoch anders aus.

Der Entwickler arbeitet für 7.500 €. Entsprechend geht er auch an das Projekt heran – und zwischen der erwarteten und der gelieferten Qualität entsteht zwangsläufig eine Lücke.

Das ist keine Frage mangelnder Professionalität auf Seiten des Entwicklers. Es liegt am System selbst. Je höher die Gebühren der Plattform, desto stärker schlägt sich das direkt auf die Qualität Ihres Projekts nieder.


Was können Sie also tun?

Vermittlungsplattformen sind nicht per se schlecht. Für eine erste Marktrecherche oder kleinere Einzelaufträge sind sie nach wie vor nützlich. Geht es jedoch um umfangreichere Projekte oder eine langfristige Entwicklungspartnerschaft, lohnt es sich durchaus, direkt nach einer Entwicklungsfirma außerhalb der Plattformen zu suchen.

Stellen Sie sich als Auftraggeber einmal diese Frage:

„Von dem Betrag, den ich bezahle – wie viel davon fließt tatsächlich in die Entwicklung?"

Allein diese eine Frage kann den Weg zu einem besseren Ergebnis ebnen.


ExaPeak Software Solutions arbeitet ohne zwischengeschaltete Plattformen direkt mit Auftraggebern zusammen. Wir setzen auf transparente Kostenvoranschläge und direkte Verträge – damit jeder Euro, den Sie investieren, vollständig der Entwicklungsqualität zugutekommen kann.

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